Industriereinigung München · Hallenreinigung · Maschinen- und Anlagenreinigung
Industriereinigung München – Produktionshallen, Maschinen und Anlagen
Industriereinigung in München unterscheidet sich von gewöhnlicher Gebäudereinigung nicht durch die Fläche, sondern durch das, was auf ihr steht. Wer eine Produktionshalle reinigt, arbeitet zwischen laufenden Maschinen, in Verkehrswegen, die freibleiben müssen, und mit Reinigungschemie, die dem Gefahrstoffrecht unterliegt. IBS Betrieb übernimmt in München und im Umland die professionelle Industriereinigung für Produktions- und Fertigungshallen, Lager- und Logistikflächen, Maschinen und Anlagen sowie die zugehörigen Sozial- und Sanitärräume. Auf dieser Seite steht, welche Reinigungsverfahren und Reinigungsmittel wofür taugen, welche Pflichten entstehen, sobald eine Fremdfirma in Ihrer Produktion arbeitet, und wie sich der Aufwand kalkulieren lässt.
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Was wir für Sie in München umsetzen
Industriereinigung München: was der Auftrag tatsächlich umfasst
Ein Industrieauftrag zerfällt fast immer in Bereiche mit völlig unterschiedlichen Anforderungen, und der häufigste Kalkulationsfehler besteht darin, sie über einen Quadratmeterpreis zu mitteln. Die Produktionshalle selbst ist meist der kleinere Teil des Aufwands: Dort dominiert die Fläche, und maschinelle Verfahren tragen. Der Aufwand steckt in den Maschinen und Anlagen, weil dort Handarbeit, Zugänglichkeit und Abstimmung mit der Instandhaltung zusammenkommen. Dazu treten Lager- und Logistikflächen mit ihrer eigenen Logik – dort entscheidet nicht die Verschmutzung, sondern das Zeitfenster, in dem keine Staplerbewegung stattfindet. Sozial- und Sanitärräume laufen als klassische Unterhaltsreinigung mit, werden aber regelmäßig vergessen, obwohl sie den Eindruck der Belegschaft prägen. Und die Verkehrswege sind der Bereich, in dem Reinigung unmittelbar auf Arbeitssicherheit trifft: Ein Boden, der nach der Reinigung noch feucht ist, ist ein Gefahrenbereich, solange er nicht gekennzeichnet ist. Eine saubere Halle ist in der Industrie deshalb nie nur eine Frage des Eindrucks – saubere Verkehrswege, saubere Maschinen und saubere Absaugungen sind Teil des sicheren Betriebs.
Bereiche einer Industriereinigung und ihr jeweils kritischer Punkt
| Bereich |
Typische Leistungen |
Übliches Intervall |
Kritischer Punkt |
| Produktions- und Fertigungshalle |
Bodenreinigung maschinell, Wände, Regale, Beleuchtung |
wöchentlich bis täglich |
Reinigung im laufenden Betrieb |
| Maschinen und Anlagen |
Maschinenreinigung, Späne- und Ölrückstände, Gehäuse, Schutzeinrichtungen |
nach Wartungsplan |
sicherer Zustand des Arbeitsmittels |
| Lager und Logistik |
Bodenreinigung, Regalanlagen, Verladezonen |
wöchentlich bis monatlich |
Zeitfenster ohne Staplerverkehr |
| Sozial- und Sanitärräume |
Unterhaltsreinigung, Umkleiden, Pausenräume, Duschen |
täglich |
wird im Angebot oft vergessen |
| Verkehrswege und Fluchtwege |
Bodenreinigung, Markierungen freihalten |
täglich |
Kennzeichnung feuchter Flächen |
| Reinraum |
Reinraumreinigung nach Klassifizierung |
nach Betriebskonzept |
Klasse nach DIN EN ISO 14644-1 |
| Hallendach und Glasflächen |
Lichtbänder, Oberlichter, Fassade |
1–2× pro Jahr |
Absturzsicherung, Hubsteigerzugang |
Reinigungsverfahren in der Industrie – und wofür sie wirklich taugen
In den Leistungsbeschreibungen Münchner Anbieter stehen Verfahren meist als Aufzählung nebeneinander, als wären sie austauschbar. Sie sind es nicht: Jedes Verfahren hat einen Einsatzbereich und eine Grenze, und die Grenze ist der Grund, warum ein Angebot ohne Objektbegehung wenig wert ist. Eine professionelle Industriereinigung entscheidet deshalb zuerst über das Verfahren und die dazu passenden Reinigungsmittel – und erst danach über den Preis. Trockeneisreinigung etwa ist das Verfahren der Wahl an empfindlichen und stromführenden Bauteilen, weil sie rückstandsfrei arbeitet und kein Wasser einträgt – sie erzeugt aber gasförmiges Kohlendioxid, das schwerer als Luft ist und sich in Gruben, Schächten und engen Räumen sammelt. Das ist kein Ausschlussgrund, aber es verlangt eine Lüftungs- und Messplanung, die vor dem Einsatz zu klären ist. Hochdruckreinigung wiederum löst hartnäckige Verschmutzungen zuverlässig, treibt Feuchtigkeit aber in Lager, Elektrik und Isolierungen. Wo Nässe ausgeschlossen ist, setzen wir stattdessen auf trockene Verfahren und Absaugung. Wer beide Verfahren als gleichwertige Punkte in einer Liste führt, hat die Entscheidung noch nicht getroffen, sondern nur vertagt. Für jedes eingesetzte Reinigungsmittel gehört das Sicherheitsdatenblatt in den Objektordner – warum, steht weiter unten im Abschnitt zum Gefahrstoffrecht.
Reinigungsverfahren, Einsatzbereich und Grenze
| Verfahren |
Geeignet für |
Grenze |
| Manuelle Reinigung |
Maschinendetails, Schutzeinrichtungen, schwer Zugängliches |
zeitintensiv, Zugänglichkeit muss gegeben sein |
| Scheuersaugmaschine |
große Hallen- und Lagerböden |
braucht freie Flächen und Rangierraum |
| Hochdruckreinigung |
hartnäckige Öl- und Fettrückstände, Außenflächen |
Feuchteeintrag in Lager, Elektrik, Dämmung |
| Niederdruck- und Schaumreinigung |
flächige Verschmutzung mit längerer Einwirkzeit |
Ablauf und Auffangen der Reinigungsflotte klären |
| Trockeneisreinigung |
empfindliche und stromführende Bauteile, rückstandsfrei |
CO₂ sammelt sich in Gruben und engen Räumen – Lüftung planen |
| Trockenreinigung, Absaugung |
staubende Bereiche, wo Nässe verboten ist |
Staubklasse des Saugers muss zum Staub passen |
| Cleaning in Place (CIP) |
geschlossene verfahrenstechnische Anlagen |
nur dort, wo die Anlage dafür ausgelegt ist |
Der Punkt, den keine Anbieterseite erklärt: Fremdfirmen in der laufenden Produktion
Von fünf messbaren Wettbewerberseiten zum Stichwort Industriereinigung in München erklärt keine einzige, was rechtlich passiert, sobald eine externe Reinigungsmannschaft eine Produktionshalle betritt. Dabei ist es der Punkt, an dem Aufträge in der Praxis scheitern. Nach § 8 des Arbeitsschutzgesetzes sind Arbeitgeber, deren Beschäftigte an einem Arbeitsplatz zusammen tätig werden, verpflichtet, bei der Durchführung der Sicherheits- und Gesundheitsschutzbestimmungen zusammenzuarbeiten, sich gegenseitig und ihre Beschäftigten über die verbundenen Gefahren zu unterrichten und die Schutzmaßnahmen abzustimmen. Zusätzlich muss sich der Betriebsinhaber vergewissern, dass betriebsfremde Beschäftigte, die in seinem Betrieb tätig werden, angemessene Anweisungen zu den Gefahren für ihre Sicherheit und Gesundheit erhalten haben. Das ist keine Formalie, sondern eine Pflicht, die beide Seiten trifft: Wir müssen wissen, welche Gefährdungen in Ihrer Halle bestehen, und Sie müssen sich vergewissern, dass unsere Leute es wissen. Praktisch heißt das: Vor dem ersten Einsatz stehen eine gemeinsame Begehung, eine Einweisung und eine benannte Ansprechperson auf beiden Seiten – und all das gehört in den Vertrag, nicht in ein Gespräch am Hallentor.
- Gemeinsame Begehung vor dem ersten Einsatz, mit Benennung der Gefahrenbereiche.
- Einweisung der Reinigungskräfte in die betrieblichen Gefährdungen, dokumentiert.
- Benannte Ansprechperson auf beiden Seiten, auch für den Störfall.
- Abstimmung der Schutzmaßnahmen, wenn Reinigung und Produktion zeitlich zusammenfallen.
- Festlegung, welche Bereiche nur im abgeschalteten Zustand betreten werden dürfen.
Quelle: § 8 Arbeitsschutzgesetz im Volltext
Reinigung an Maschinen: wann die Anforderungen an Instandhaltungsarbeiten greifen
Bei der Maschinenreinigung gibt es eine Abgrenzung, die vor Vertragsbeginn geklärt gehört und in der Praxis fast nie geklärt wird. Solange nur äußere Gehäuseflächen abgewischt werden, ist es Reinigung. Sobald für die Reinigung Schutzeinrichtungen geöffnet, Verkleidungen abgenommen oder Gefahrenbereiche betreten werden, wird in das Arbeitsmittel eingegriffen – und dann greifen die Anforderungen, die § 10 der Betriebssicherheitsverordnung an Instandhaltungsarbeiten stellt. Die Verordnung nennt Reinigungsarbeiten nicht ausdrücklich; maßgeblich ist der Eingriff, nicht die Bezeichnung der Tätigkeit. Verlangt sind dann unter anderem Einrichtungen, mit denen nach dem Trennen von den Energiequellen gespeicherte Energien beseitigt werden können und die entsprechend gekennzeichnet sind, die Sicherung des Arbeitsbereichs gegen unbefugten Zutritt, sichere Arbeitsverfahren für Zustände, die vom Normalbetrieb abweichen, sowie eine klare Regelung der Verantwortlichkeiten und der Verständigung zwischen Bedien- und Instandhaltungspersonal. Ausgeführt werden dürfen solche Maßnahmen nur von fachkundigen, beauftragten und unterwiesenen Beschäftigten oder von Auftragnehmern mit vergleichbarer Qualifikation. Für Sie als Auftraggeber folgt daraus eine einfache Frage an jeden Anbieter: Wer schaltet die Anlage frei, wer gibt sie wieder frei, und ist das schriftlich geregelt?
Abgrenzung: reine Reinigung oder Eingriff in das Arbeitsmittel
| Tätigkeit |
Einordnung |
Was daraus folgt |
| Gehäuse und Außenflächen abwischen |
Reinigung |
übliche Unterweisung, keine Freischaltung nötig |
| Späne und Kühlschmierstoffreste im Arbeitsraum entfernen |
Eingriff in das Arbeitsmittel |
Freischaltung, Sicherung gegen Wiedereinschalten |
| Schutzverkleidung zur Reinigung abnehmen |
Eingriff in das Arbeitsmittel |
Fachkunde, dokumentierte Freigabe |
| Absauganlagen und Filter reinigen |
je nach Anlage |
vor Vertragsbeginn schriftlich abgrenzen |
| Hallenboden um die Maschine reinigen |
Reinigung |
Kennzeichnung feuchter Flächen genügt |
Quelle: § 10 Betriebssicherheitsverordnung im Volltext
Reinigungschemie in der Industrie ist Gefahrstoffrecht
Industriereiniger sind in aller Regel Gefahrstoffe, und damit hängt an der Reinigungschemie ein eigener Pflichtenkreis, der auf keiner der gemessenen Wettbewerberseiten vorkommt. Nach § 14 der Gefahrstoffverordnung muss für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen eine Betriebsanweisung vorliegen – schriftlich, in einer für die Beschäftigten verständlichen Form und Sprache zugänglich gemacht. Sie muss die am Arbeitsplatz vorhandenen oder entstehenden Gefahrstoffe benennen, ihre Kennzeichnung und die möglichen Gefährdungen, die erforderlichen Schutzmaßnahmen und Hygienevorschriften einschließlich der persönlichen Schutzausrüstung sowie das Verhalten bei Betriebsstörungen, Unfällen und Notfällen. Auf dieser Grundlage sind die Beschäftigten mündlich zu unterweisen: vor Aufnahme der Beschäftigung und danach mindestens jährlich, arbeitsplatzbezogen. Inhalt und Zeitpunkt der Unterweisung sind schriftlich festzuhalten und von den Unterwiesenen durch Unterschrift zu bestätigen. Das ist der Grund, warum die Frage nach dem Sicherheitsdatenblatt kein bürokratischer Reflex ist: In einer Halle, in der bereits mit Gefahrstoffen gearbeitet wird, muss die eingebrachte Reinigungschemie zu dem passen, was ohnehin vorhanden ist.
- Betriebsanweisung schriftlich und in verständlicher Sprache zugänglich.
- Inhalt: Gefahrstoffe und Kennzeichnung, Gefährdungen, Schutzmaßnahmen, Hygiene, persönliche Schutzausrüstung, Notfallverhalten.
- Unterweisung vor Aufnahme der Tätigkeit und mindestens jährlich.
- Dokumentation von Inhalt und Zeitpunkt, bestätigt durch Unterschrift.
- Sicherheitsdatenblätter der eingesetzten Mittel gehören zum Objektordner.
Quelle: § 14 Gefahrstoffverordnung im Volltext
Münchens Industrie in Zahlen – und was daraus für die Reinigung folgt
München wird selten als Industriestandort wahrgenommen, und genau deshalb lohnt der Blick in die amtliche Statistik. Im Jahr 2025 zählte das Statistische Amt München im Verarbeitenden Gewerbe 117 Betriebe mit 103.827 Beschäftigten; erfasst sind dabei Betriebe von Unternehmen mit 50 und mehr tätigen Personen. Gegenüber 2024 sind das drei Betriebe und rund 4.100 Beschäftigte mehr. Für die Reinigung ist aber weniger die Gesamtzahl interessant als die Zusammensetzung, denn sie entscheidet über das Verfahren. Der Sonstige Fahrzeugbau stellt mit fünf Betrieben und 12.143 Beschäftigten die mit Abstand größten Einzelstandorte – dort geht es um große Hallenflächen und um Maschinenreinigung. Die Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten sowie elektronischen und optischen Erzeugnissen führt mit 18 die meisten Betriebe und bringt das Thema Reinraum mit sich. Fünfzehn Betriebe stellen Nahrungs- und Futtermittel her, wo die Reinigung Teil des Eigenkontrollverfahrens nach den Grundsätzen des HACCP wird. Und fünfzehn weitere Betriebe reparieren und warten Maschinen und Ausrüstungen – genau die Schnittstelle, an der die Abgrenzung zwischen Reinigung und Instandhaltung praktisch wird.
Verarbeitendes Gewerbe in München 2025 nach ausgewählten Wirtschaftszweigen (Statistisches Amt München; Betriebe von Unternehmen mit 50 und mehr tätigen Personen)
| Wirtschaftszweig |
Betriebe |
Beschäftigte |
Reinigungstechnisch entscheidend |
| Datenverarbeitungsgeräte, elektronische und optische Erzeugnisse |
18 |
8.907 |
Reinraum, trockene Verfahren |
| Nahrungs- und Futtermittel |
15 |
3.641 |
Eigenkontrolle nach HACCP-Grundsätzen |
| Reparatur und Instandsetzung von Maschinen |
15 |
7.444 |
Abgrenzung Reinigung / Instandhaltung |
| Elektrische Ausrüstung |
13 |
3.950 |
stromführende Bauteile, Trockeneis |
| Chemische Erzeugnisse |
7 |
2.449 |
Gefahrstoffrecht, Beständigkeit der Mittel |
| Maschinenbau |
7 |
1.907 |
Späne, Kühlschmierstoff, Maschinenreinigung |
| Druckerzeugnisse |
7 |
1.643 |
Farbreste, Lösemittel |
| Metallerzeugnisse |
5 |
913 |
Öl- und Fettrückstände |
| Sonstiger Fahrzeugbau |
5 |
12.143 |
große Hallenflächen, Maschinenreinigung |
| Getränkeherstellung |
4 |
1.847 |
verfahrenstechnische Anlagen, CIP |
| Verarbeitendes Gewerbe insgesamt |
117 |
103.827 |
— |
Quelle: Verarbeitendes Gewerbe 2024 und 2025 nach Wirtschaftszweigen (Statistisches Amt München)
Was Industriereinigung in München kostet – und woran der Preis wirklich hängt
Für die Industriereinigung führen wir kein eigenes Preisband je Quadratmeter, und das hat einen sachlichen Grund: Der Aufwand hängt nicht an der Fläche, sondern am Verhältnis von Fläche zu Handarbeit. Zwei Hallen mit identischen 3.000 Quadratmetern unterscheiden sich um ein Vielfaches, wenn in der einen freie Flächen maschinell befahrbar sind und in der anderen zwischen eng gestellten Maschinen von Hand gearbeitet werden muss. Dazu kommen drei Faktoren, die den Preis oft stärker bewegen als die Reinigung selbst: das Zeitfenster, in dem gearbeitet werden darf, der Zugang zu höher gelegenen Flächen und die Frage, ob Anlagen freigeschaltet werden müssen. Offenlegen können wir dagegen die Bänder für die flächenbezogenen Leistungen, die auch im Industrieobjekt vorkommen und die sich sauber kalkulieren lassen. Diese Werte stammen aus unserem Preisindex für München und gelten netto. Für alles Übrige nennen wir den Preis nach der Objektbegehung – verbindlich und vor Vertragsbeginn.
- Verhältnis maschinell befahrbarer Fläche zu Handarbeit – der stärkste einzelne Kostentreiber.
- Zeitfenster: Reinigung im Stillstand ist planbar, Reinigung im laufenden Betrieb ist langsamer.
- Zugang zu Hallendach, Lichtbändern und hoch gelegenen Anlagenteilen.
- Notwendigkeit, Anlagen freizuschalten – und wer das übernimmt.
- Art der Verschmutzung: Staub, Späne, Öl und Fett oder Produktreste verlangen verschiedene Verfahren.
Flächenbezogene Preisbänder mit Bezug zum Industrieobjekt (netto, München 2026)
| Leistung |
Preisband |
Einheit |
| Grundreinigung Hartboden inkl. Pflegebeschichtung |
3,80–6,50 € |
je m² |
| Bauendreinigung nach Hallenumbau |
4,50–8,50 € |
je m² |
| Glasreinigung innen / Fenster |
1,20–2,40 € |
je m² Glasfläche |
| Glasfassade und Lichtbänder mit Hubsteiger |
3,50–6,50 € |
je m² Glasfläche |
| Hubsteigermiete |
380–850 € |
je Tag |
| Hallen-, Maschinen- und Anlagenreinigung |
nach Begehung |
objektbezogen |
Wo wir in München und im Umland arbeiten
Wir übernehmen die Industriereinigung in München-Stadt und im Landkreis München sowie in den Landkreisen Starnberg, Dachau, Fürstenfeldbruck, Erding, Freising und Ebersberg – also in genau dem Gürtel, in dem der Großteil der produzierenden Betriebe der Region sitzt. Weil IBS Betrieb neben der Reinigung auch technisches Facility Management, Kälte- und Lüftungstechnik abdeckt, lassen sich Themen, die in Industrieobjekten regelmäßig zusammenfallen, über denselben Ansprechpartner lösen: die Reinigung einer Absauganlage und ihre Wartung, die Hallenbodenreinigung und der Winterdienst auf dem Betriebsgelände, die Bauendreinigung nach einem Hallenumbau und die anschließende Unterhaltsreinigung. Für jedes Objekt gibt es eine benannte Ansprechperson und einen Objektordner mit Reinigungsplan, Sicherheitsdatenblättern und den Nachweisen der Einweisung.
- München-Stadt und Landkreis München, einschließlich der Gewerbegebiete im Norden und Osten.
- Landkreise Starnberg, Dachau, Fürstenfeldbruck, Erding, Freising und Ebersberg.
- Produktions- und Fertigungshallen, Lager- und Logistikflächen, Werkstätten und Technikräume.
- Ergänzend: Bauendreinigung nach Umbauten, Winterdienst auf dem Betriebsgelände, Glas- und Fassadenreinigung.
Häufige Fragen
Was umfasst Industriereinigung in München?
Industriereinigung umfasst die Reinigung von Produktions- und Fertigungshallen, Maschinen und Anlagen, Lager- und Logistikflächen, Werkstätten, Technikräumen sowie der zugehörigen Sozial- und Sanitärräume. Dazu kommen Verkehrs- und Fluchtwege, Hallendächer mit Lichtbändern und – je nach Betrieb – Reinraumflächen. IBS Betrieb stimmt diese Bereiche in einem Reinigungskonzept aufeinander ab, das an Ihren Produktionszeiten hängt.
Was kostet eine Industriereinigung in München?
Ein belastbarer Preis entsteht erst nach der Objektbegehung, weil der Aufwand nicht an der Hallenfläche hängt, sondern am Verhältnis von maschinell befahrbarer Fläche zu Handarbeit, am zulässigen Zeitfenster und am Zugang zu höher gelegenen Flächen. Offenlegen können wir die flächenbezogenen Bänder: Grundreinigung Hartboden 3,80 bis 6,50 Euro je Quadratmeter, Bauendreinigung 4,50 bis 8,50 Euro je Quadratmeter, Glasreinigung innen 1,20 bis 2,40 Euro je Quadratmeter Glasfläche. Alle Werte netto.
Welche Pflichten entstehen, wenn eine Reinigungsfirma in unserer Produktion arbeitet?
Nach § 8 des Arbeitsschutzgesetzes müssen Arbeitgeber, deren Beschäftigte an einem Arbeitsplatz zusammen tätig werden, bei der Durchführung der Sicherheits- und Gesundheitsschutzbestimmungen zusammenarbeiten, sich gegenseitig und ihre Beschäftigten über die verbundenen Gefahren unterrichten und die Schutzmaßnahmen abstimmen. Der Betriebsinhaber muss sich außerdem vergewissern, dass betriebsfremde Beschäftigte angemessene Anweisungen zu den Gefahren erhalten haben. Praktisch heißt das: gemeinsame Begehung, dokumentierte Einweisung und je eine benannte Ansprechperson auf beiden Seiten.
Ist die Reinigung einer Maschine rechtlich eine Instandhaltung?
Das hängt vom Eingriff ab, nicht von der Bezeichnung. Werden nur äußere Gehäuseflächen gereinigt, ist es Reinigung. Sobald Schutzeinrichtungen geöffnet, Verkleidungen abgenommen oder Gefahrenbereiche betreten werden, greifen die Anforderungen des § 10 der Betriebssicherheitsverordnung an Instandhaltungsarbeiten – unter anderem Trennung von den Energiequellen, Beseitigung gespeicherter Energien, Sicherung des Arbeitsbereichs, sichere Arbeitsverfahren und Fachkunde der Ausführenden. Die Verordnung nennt Reinigungsarbeiten nicht ausdrücklich; die Abgrenzung gehört deshalb vor Vertragsbeginn schriftlich geklärt.
Wann ist Trockeneisreinigung sinnvoll und wann nicht?
Trockeneisreinigung eignet sich für empfindliche und stromführende Bauteile, weil sie rückstandsfrei arbeitet und kein Wasser einträgt. Ihre Grenze liegt in der Umgebung: Das entstehende gasförmige Kohlendioxid ist schwerer als Luft und sammelt sich in Gruben, Schächten und engen Räumen. Vor dem Einsatz sind deshalb Lüftung und gegebenenfalls Messung zu planen. In gut belüfteten Hallen ist das unkritisch, in beengten Bereichen nicht.
Welche Anforderungen gelten für die eingesetzte Reinigungschemie?
Industriereiniger sind in der Regel Gefahrstoffe. Nach § 14 der Gefahrstoffverordnung muss eine schriftliche Betriebsanweisung vorliegen, die in verständlicher Form und Sprache zugänglich gemacht wird und Gefahrstoffe, Kennzeichnung, Gefährdungen, Schutzmaßnahmen, Hygienevorschriften, persönliche Schutzausrüstung und das Verhalten bei Störungen und Notfällen benennt. Die Unterweisung erfolgt vor Aufnahme der Tätigkeit und danach mindestens jährlich, dokumentiert und durch Unterschrift bestätigt.
Reinigen Sie auch im laufenden Betrieb?
Ja, das ist in der Industrie eher die Regel als die Ausnahme. Es ist allerdings langsamer und damit teurer als die Reinigung im Stillstand, weil Bereiche einzeln freigegeben, gesichert und wieder übergeben werden müssen. Wo es der Produktionsplan zulässt, empfehlen wir für Grund- und Maschinenreinigungen ein Zeitfenster im Stillstand – etwa in Betriebsferien oder an Wartungswochenenden.
Was gilt für Reinraumflächen?
Reinräume werden nach ihrer Klassifizierung gereinigt; maßgeblich ist die Klassifizierung der Luftreinheit nach Partikelkonzentration gemäß DIN EN ISO 14644-1. Verfahren, Materialien, Reihenfolge und Dokumentation richten sich nach dem Betriebskonzept des jeweiligen Reinraums. Wir übernehmen Reinraumreinigung nur, wenn Klasse, Ablauf und Nachweisführung vorab schriftlich festgelegt sind.
Wie viele Industriebetriebe gibt es in München?
Das Statistische Amt München zählte im Verarbeitenden Gewerbe für 2025 insgesamt 117 Betriebe mit 103.827 Beschäftigten; erfasst sind Betriebe von Unternehmen mit 50 und mehr tätigen Personen. Die meisten Betriebe entfallen auf die Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten sowie elektronischen und optischen Erzeugnissen (18), die größten Beschäftigtenzahlen auf den Sonstigen Fahrzeugbau (12.143 in fünf Betrieben).
Übernehmen Sie auch Sozial- und Sanitärräume im Industrieobjekt?
Ja. Umkleiden, Duschen, Pausen- und Sanitärräume laufen als klassische Unterhaltsreinigung mit, in der Regel täglich. Sie werden in Industrieangeboten häufig vergessen, prägen aber den Eindruck der Belegschaft stärker als die Halle selbst. Details finden Sie auf unserer Seite zur Unterhaltsreinigung in München.
In welchen Städten und Landkreisen sind Sie tätig?
Wir arbeiten in München-Stadt und im Landkreis München sowie in den Landkreisen Starnberg, Dachau, Fürstenfeldbruck, Erding, Freising und Ebersberg. Damit decken wir den Gürtel ab, in dem der Großteil der produzierenden Betriebe der Region sitzt.